75 Jahre Grundgesetz - Wir feiern die Demokratie in Deutschland!

Hallo Gelsenkirchen!

Am 23. Mai 2024 feiert das Grundgesetz seinen 75. Geburtstag.
75 Jahre Grundgesetz bedeuten 75 Jahre Freiheit, Gleichheit und Würde für alle Menschen, die Deutschland ihr Zuhause nennen.

Nicht nur in Berlin, sondern auch in Gelsenkirchen möchten wir dieses wunderbare Jubiläum angemessen begehen. Deshalb lädt die Demokratische Initiative zu einem Festzug durch Gelsenkirchen-Buer ein.

Gemeinsam halten wir die Grundrechte und Grundwerte hoch, die das Grundgesetz vermittelt und schützt: Humanität, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit, Pluralismus, Solidarität und Teilhabe. Wir bekräftigen unser Bekenntnis zur Demokratie als beste Staatsform. Wir lehnen Menschenfeindlichkeit und Autoritarismus entschieden ab!

Treffpunkt: Donnerstag, 23. Mai 2024, um 18 Uhr vor dem Kunstmuseum in Gelsenkirchen-Buer (Horster Str. 5-7)
Programm: Grußwort der Schirmherrin der Demokratischen Initiative, Oberbürgermeisterin Karin Welge
Musikalischer Beitrag
Festzug durch die Innenstadt von Buer bis zur Domplatte.

Auf dem Feierabendmarkt laden wir an einem Stand der Demokratischen Initiative zu Gesprächen ein.
Festliche Kleidung, wie sie einem 75. Geburtstag gebührt, ist erwünscht. Plakate zur Feier der Grundrechte und der Demokratie sind gern gesehen.

Wir freuen uns über zahlreiche Statements und Fotos auf Social Media unter #MeinGrundGEsetz

Der Demokratischen Initiative gehören folgende Organisationen an: Arbeiterwohlfahrt - Unterbezirk Gelsenkirchen/Bottrop, Bündnis 90/DIE GRÜNEN - Kreisverband Gelsenkirchen, Caritasverband - Kreisverband Gelsenkirchen, CDU - Kreisverband Gelsenkirchen, Consol Theater, Der Paritätische - Kreisgruppe Gelsenkirchen, Deutscher Gewerkschaftsbund - Region Emscher-Lippe, Deutsches Rotes Kreuz - Kreisverband Gelsenkirchen, Deutsch-Türkischer Freundeskreis, DiakoniewerDI k Gelsenkirchen und Wattenscheid e.V., Evangelischer Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V., FDP - Kreisverband Gelsenkirchen, Festkomitee Gelsenkirchener Karneval e.V., Gelsensport, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit - Gelsenkirchen, Initiative gegen Antisemitismus Gelsenkirchen, Integrationsrat der Stadt Gelsenkirchen, Interkultureller und Interreligiöser Arbeitskreis Gelsenkirchen, Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen, Jugendring Gelsenkirchen e.V., Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Gelsenkirchen, Katholisches Stadtdekanat Gelsenkirchen, Kolping Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Polizei Gelsenkirchen, Schalker Fan-Initiative e.V., SPD - Unterbezirk Gelsenkirchen, SJD - Die Falken - Gelsenkirchen, Stadt Gelsenkirchen, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. – Kreisverband Gelsenkirchen

Aufruf_DI_ 75_Jahre_GrundGEsetz.pdf

 

 

Schweigezug & Kundgebung am 9. November 2023
zum Gedenken an die Opfer der Novemberpogrome 1938

18.15 Uhr Treffpunkt am Schloss Horst (Vorburg), Turfstraße 21

18.30 Uhr Schweigezug zum Mahnmal für die jüdischen Zwangsarbeiterinnen auf dem Friedhof Horst-Süd, Am Schleusengraben

19.00 Uhr Kundgebung Judith Neuwald-Tasbach, Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen: Begrüßung

Kaddisch (Gebet der Trauernden; die männlichen Besucher werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.)

Thomas Kutschaty, Landesvorsitzender des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Nordrhein-Westfalen: Gedenkrede

Karin Welge, Oberbürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen, Schirmherrin der Demokratischen Initiative: Gedenkrede

Moorsoldatenlied

Wir rufen alle Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener auf:
Beziehen Sie mit Ihrer Teilnahme an Schweigezug und Kundgebung Stellung!

Demokratische Initiative gegen Diskriminierung und Gewalt, für Menschenrechte und Demokratie - Gelsenkirchen

DI-GE_Aufruf_09.11.2023.pdf

 

 

Erinnern an Auschwitz - auch an sexuelle Minderheiten

Online - Lesung und Gespräch mit Lutz van Dijk
17. Februar 2021, 18:00 Uhr,Online

Homophobie und Kriminalisierung von Homosexuellen haben eine lange Geschichte. Im Nationalsozialismus waren etwa 10.000 homosexuelle Männer in Konzentrationslagern inhaftiert, die Hälfte von ihnen wurde ermordet. Lesbische Frauen wurden zwar nicht aufgrund ihres Begehrens verfolgt, aber als “Asoziale“ ins Konzentrationslager gesteckt. Und auch nach 1945 setzten sich die Verfolgung und Stigmatisierung von Homosexuellen fort. In der Erinnerungskultur über die Konzentrationslager waren schwule und lesbische Häftlinge und deren Erfahrungen lange ein Tabu. Und doch gab es sie, wie eine Projektgruppe mit polnischen und deutschen Forschenden eindrücklich beschrieben hat.

Warum die Nazis sexuelle Minderheiten verfolgten - und warum vieles in der Forschung bis heute nicht beachtet wurde, ist das Thema einer Online-Veranstaltung der Dokumentationsstätte “Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“ mit Lutz van Dijk.

Der 1955 in Berlin geborene deutsch-niederländische Schriftsteller wird aus dem Buch “Erinnern in Auschwitz -auch an sexuelle Minderheiten“ lesen. Anschließend gibt es die Möglichkeit zu Austausch und Diskussion.

Lutz van Dijk war Lehrer in Hamburg und später Mitarbeiter des Anne-Frank-Hauses in Amsterdam. Er lebt seit 2001 in Kapstadt/Südafrika, wo er sich als Mitbegründer der Stiftung HOKISA (Homes for Kids in South Africa) für von HIV/Aids betroffene Kinder und Jugendliche einsetzt.

Interessierte Menschen melden sich bitte per E-Mail unter isg@gelsenkirchen.de an. Am Tag der Veranstaltung erhalten Sie ebenfalls per E-Mail die Zugangsdaten. Eine Teilnahme über Browser ist möglich.

Die Online-Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Dokumentationsstätte “Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“ statt.

Bis auf weiteres sind alle Präsenzveranstaltungen abgesagt.

www.gelsenkirchen.de

 

 

Kundgebung

zum Gedenken an die Nacht vom 9/10 November 1938.
Jedes Jahr am 9. November organisiert die demokratische Initiative eine Gedenkveranstaltung in Gelsenkirchen, zur Erinnerung an die Pogrome in der sogenannten “Reichskristallnacht”. Auch in Gelsenkirchen brannten die Synagogen in Gelsenkirchen und Buer, der Bueraner Friedhof wurde verwüstet. Zahlreiche Geschäfte an den Einkaufsstraßen der Stadt wurden zerstört, Menschen wurden misshandelt, ihr Hab und Gut vernichtet und gestohlen.
Das Gedenken an die Verbrechen dieser Nacht ist eine dauernde Mahnung gegen Intoleranz, Ausgrenzung und Gewalt. Mit großer Sorge sehen wir das erneute Anwachsen und die Auswüchse von Intoleranz und Gewalt gegenüber Minderheiten, insbesondere gegenüber Menschen nicht-deutscher Herkunft, in alarmierender Weise verbunden mit rechtsextremistischer Ideologie. Alltägliche Diskriminierung wird vielfach nicht ausreichend wahrgenommen. Auch Gelsenkirchen ist nicht vor Fremdenfeindlichkeit und Gewalt gefeit.
Wir rufen alle Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener auf: Beziehen Sie mit Ihrer Teilnahme an der Demonstration und der Kundgebung Stellung!

 

Bunte Vielfalt 10.06.2006 No Nazis 03.10.2007 Protestmarsch 14.06.2009